Bretagne


Die Bretagne ist eine faszinierende und spektakuläre Ozeanlandschaft mit geschützten Sandstränden, rauen Felsküsten und intimen Buchten zwischen den Tälern. Die Gezeiten sowie die Winde verändern den Himmels mehrmals am Tag. Wolken und Licht bieten dabei ein schönes Schauspiel. Trotzdem ist die Bretagne nicht verregnet, wie oft gemeint wird. Einzigartige Kulturschätze, teilweise Zeugen einer frühen Kultur. Armor ist die bretonische Bezeichnung für Meer, doch damit ist nicht allein die Küste gemeint, sondern auch die Inseln, die amphibische Zone des Watts und der breite Küstenstreifen. Als Argoat wird von den Bretonen das Waldland der Bretagne bezeichnet. Die Bretagne ist eine große Halbinsel im äußersten Westen des französischen Festlandes. Im Norden, Westen und Süden ist sie vom Atlantik (bret. Meurvor Atlantel) umgeben. Die Bretagne trennt hier den Ärmelkanal (bret. Mor Breizh) im Norden von der Biskaya im Süden. Auf dem Festland grenzt sie im Nordosten an die Region Basse-Normandie und im Südosten an die Region Pays de la Loire. Geologisch ist die Bretagne ein Teil des armorikanischen Gebirges, das im Karbon aufgefaltet wurde. Die Landmasse der Bretagne ruht in weiten Teilen auf sehr altem und hartem Gestein. Die Bretagne besitzt eine sehr zerklüftete Küstenlinie, die besonders im Westen über weite Strecken als Steilküste ausgebildet ist. Am Cap Fréhel, nahe der alten Festung Fort la Latte, ragen die Granitklippen