Bretagne


Die Bretagne ist eine faszinierende und spektakuläre Ozeanlandschaft mit geschützten Sandstränden, rauen Felsküsten und intimen Buchten zwischen den Tälern. Die Gezeiten sowie die Winde verändern den Himmels mehrmals am Tag. Wolken und Licht bieten dabei ein schönes Schauspiel. Trotzdem ist die Bretagne nicht verregnet, wie oft gemeint wird. Einzigartige Kulturschätze, teilweise Zeugen einer frühen Kultur. Armor ist die bretonische Bezeichnung für Meer, doch damit ist nicht allein die Küste gemeint, sondern auch die Inseln, die amphibische Zone des Watts und der breite Küstenstreifen. Als Argoat wird von den Bretonen das Waldland der Bretagne bezeichnet. Die Bretagne ist eine große Halbinsel im äußersten Westen des französischen Festlandes. Im Norden, Westen und Süden ist sie vom Atlantik (bret. Meurvor Atlantel) umgeben. Die Bretagne trennt hier den Ärmelkanal (bret. Mor Breizh) im Norden von der Biskaya im Süden. Auf dem Festland grenzt sie im Nordosten an die Region Basse-Normandie und im Südosten an die Region Pays de la Loire. Geologisch ist die Bretagne ein Teil des armorikanischen Gebirges, das im Karbon aufgefaltet wurde. Die Landmasse der Bretagne ruht in weiten Teilen auf sehr altem und hartem Gestein. Die Bretagne besitzt eine sehr zerklüftete Küstenlinie, die besonders im Westen über weite Strecken als Steilküste ausgebildet ist. Am Cap Fréhel, nahe der alten Festung Fort la Latte, ragen die Granitklippen über 70 Meter aus dem Atlantik heraus. Andernorts stellt sich die Landschaft eher als hügelig dar, besonders steile oder hohe Berge sucht man vergebens. Die höchste Erhebung ist der Roc’h Ruz (385 Meter) im Höhenzug der Monts d'Arrée. „Breizh“ ist das bretonische Wort für Bretagne. Da sich die Bretonen mit ihrer Region sehr verbunden fühlen, sind die Abkürzung „BZH“ sowie andere bretonische Symbole wie etwa die schwarz-weiße Fahne „Gwen ha du“ und das Triskell auch heute noch häufig an Autos, Häusern und anderswo in der Bretagne zu finden. Mit dem Ausruf „Be Breizh!“ wünschen Bretonen einem guten Freund auch „Viel Glück!“ oder „Viel Erfolg!“. Seit 2011 verwendet der Tourismusverband der Bretagne den internationalen Slogan „Be Breizh!“, um die starke Identität der Bretagne zu verdeutlichen. In der Bretagne sind die Menschen mehrheitlich katholisch. Der Einfluss der Kirche auf die Gesellschaft war bis zu Mitte der 50er enorm, besonders im bretonischsprachigen Westteil des Landes (Breiz-izel). Ein berühmter Spruch ist dafür der Beweis: „Ar brezoneg hag ar feiz zo breur ha c'hoar e Breiz“ ... „Bretonisch und der Glauben sind in der Bretagne Geschwister“. Jedoch wird heute dieser Einfluss immer kleiner und immer weniger Leute gehen sonntags zum Gottesdienst. Zur Bildergalerie


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